Über mich

Christoph Gotsch

Mein Verständnis der Heilpädagogik

Meine Rolle als Heilpädagoge ist es, die Stärken und Begabungen der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt meiner Arbeit zu stellen. Daher sehe ich mich als Entwicklungsbegleiter, der auf die Individualitäten jedes einzelnen Menschen eingeht und versucht anhand seiner Stärken ein positives Selbstbild (Ich- Kompetenz) aufzubauen. Hierbei spielt die Mitbestimmung jedes einzelnen eine zentrale Rolle.

Meine Arbeit ist nicht nur wichtig für das einzelne Kind, sondern auch für die gesamte Bildungslandschaft. In inklusiven Bildungsangebote, wird eine Lernatmosphäre gestaltet, die jedem einzelnen die Möglichkeit schagt, sich frei zu entfalten und aktiv am sozialen Lernen teilzunehmen.

Nach diesem Verständnis arbeite ich seit über 10 Jahren heilpädagogisch in verschiedensten Settings und seit 5 Jahren freiberuflich mit Praxisräumlichkeiten in Buchen.

„Wir müssen das Kind verstehen, bevor wir es erziehen.“

– Paul Moor

Zertifikate

Heilpädagogische Diagnostik

Die heilpädagogische Diagnostik ist die Grundlage für jedes heilpädagogische Handeln. Sie umfasst die Person in ihrer Ganzheitlichkeit und reduziert sich dabei nicht nur auf die Defizite, sondern nimmt die Ressourcen und die Entwicklungspotenziale in den Mittelpunkt. Sie nimmt den Menschen in seinem gesamten Umfeld (Lebenssituation) wahr. Die durch die Diagnostik erworbenen Kenntnisse bieten die Grundlage für die Planung und Gestaltung der heilpädagogischen Förderpläne. Dabei sind die Prozesse dynamisch und werden kontinuierlich beobachtet, ausgewertet und reflektiert.

Psychomotorik

Die Psychomotorik bietet die Möglichkeit, über die Bewegung einen Zugang zu dem Kind/Jugendlichen zu schaPen. Dabei ist in der Psychomotorik, ähnlich der Heilpädagogik, das Menschenbild der Ganzheitlichkeit entscheidend. In psychomotorischen Einheiten werden die Klienten individuell wahrgenommen und das Programm auf die jeweiligen Personen angepasst. Dies ist ein entscheidender Unterschied zum Sportunterricht oder Vereinssport. Hier wird das Programm vorgegeben und die Spielenden passen sich den Vorgaben an. Aus diesem Grund sieht sich die Psychomotorik als Entwicklungsbegleiter. Es soll dem Einzelnen Raum und Möglichkeit geben, verschiedenste Entwicklungsthemen für sich zu erarbeiten und dabei seinen eigenen „Lernplan“ zu verfolgen.

„Der Leitgedanke ist dabei immer, über die Zugänge Bewegung, Körper und Spiel das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, im Sinne einer Harmonisierung und Stabilisierung der gesamten Persönlichkeit.“

– Thorsten Späker

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